LZ-Prognosen in der Anwendung  

Ein Beispiel in der historischen Betrachtung  

Um die Zuverlässigkeit unserer Prognosen zu zeigen, haben wir ein einfaches Anwendungsbeispiel mit unseren Prognosen seit Beginn 2009 durchgerechnet.


Ausgangsidee: Jeweils am 1. eines Monats wird aufgrund unserer zu diesem Zeitpunkt erstellten LZ-Prognose des darauffolgenden Monats entschieden, ob der Edelstahlbedarf für diesen darauffolgenden Monat bereits einen Monat früher, also in dem laufenden Monat bestellt wird. Zeigt die Prognose also steigende LZs an, wird der Bedarf nach Möglichkeit schon im laufenden Monat bestellt, ansonsten erst im nächsten Monat.
Bei Hohlstahl wurde noch die Alternative von 2 Monaten im Voraus berechnet. D.h. abhängig von der LZ-Prognose für den übernächsten Monat wird entschieden, ob der Bedarf des übernächsten Monats im aktuellen Monat bestellt wird.

 

Die Voraussetzungen sind:

  • dass der Bedarf des nächsten Monats in etwa bekannt ist,
  • dass er vorgezogen werden kann (Lagerkapazität vorhanden?),
  • dass er kapitalmäßig abgedeckt werden kann.

Evtl. Zinsen sind in der Beispielrechnung eingerechnet.


Die Untersuchung ergibt folgendes Ergebnis:
Die durchschnittlichen Erträge in Euro pro Tonne betragen in der Rückrechnung nach obigem Modell (Basis: 1.4301):

 

Ersparnis pro t

Jahr

Flachprod.  (D)

Stabstahl gew. (DEW)

Hohlstahl (SMST)

Hohlstahl (SMST)
2 Monate im Voraus

2009

32,07 €

20,51 €

83,76 €

170,47 €

2010

74,92 €

94,85 €

116,77 €

214,98 €

2011

9,40 €

17,52 €

30,58 €

60,01 €

2012

15,05 €

23,80 €

23,15 €

34,55 €

2013

3,82 €

19,74 €

-9,69 €

-12,18 €

2014

28,67 €

29,97 €

34,92 €

78,56 €

2015

0,82 €

-2,17 €

-0,21 €

-0,55 €

2016

33,26 €

41,80 €

20,68 €

47,66 €

Mittelwert:

24,75 €

30,75 €

36,00 €

70,00 €

 

 

Hierbei ist ein Zinssatz von 5% Zinsen für den Fall eingerechnet, dass der Bedarf des nächsten Monats vorgezogen wird.


Das heißt, unsere Kunden hätten in diesem Zeitraum im Schnitt ca. 25 €/t bis 70 €/t durch unsere Prognosen gespart. Dabei lagen wir mit unseren Trend-Prognosen im Schnitt in 10 Monaten im Jahr richtig, in den ersten Jahren 9 Monate, in den letzten Jahren 11 Monate, da wir unsere Prognosegenauigkeit stetig verbessert haben.
Wenn Sie die Entscheidung nicht am 1. des Vormonats, sondern sogar später treffen können, wird die Prognosegenauigkeit dadurch höher und somit auch der Ertrag. Maximal wären mit dieser Methode in der Vergangenheit ca. 30 €/t bei Flachprodukten, ca. 40 €/t bei Stabstahl gew. und bei Hohlstahl sowie 75 €/t bei der Hohlstahl-Variante mit 2 Monaten im Voraus im Durchschnitt möglich.


Dieses Anwendungsbeispiel ist natürlich kein Zukunftsgarant, zeigt aber, wie gewinnbringend unsere Prognosen für Sie sein können.

 

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